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Der Fischbrötchenprofi! Neu auf RTL3*

Moin Moin,
zuerst einmal muss ich euch THE MAGNIFICENT empfehlen. Das mit Abstand beste HipHop-Album aller Zeiten. DJ Jazzy Jeff war in den 80ern und 90ern mit Willi Schmidt in Bel Air hin und wieder zu sehen und hat lange Zeit nach seinen Erfolgen mit THE FRESH PRINCE ein Album rausgehauen, das vermutlich viele von nicht allzu tief im HipHop Sumpf steckenden noch nie gehört haben. Es ist eine Granate. Vor allem der Skit in dem Jeff versucht seinen alten Partner Will Smith zu erreichen. Bitte Lauscher auf für 80 Minuten Qualität von jemandem der seine Rente sicher und einfach Zeit hat, zu tun was er für richtig hält. Gönnt euch THE MAGNIFICENT von DJ JAZZY JEFF! [Sorry! Das Album Return of the Magnificent enthält den Will Smith Skit. Leider nicht vollständig bei Youtube zu hören… Aber ich habe eine Playlist mit dem allerbesten Album aller Zeiten erstellt: Return of the Magnificent falls das nicht klappt hier: Jazzy Jeff – Return of the Magnificent]

Und nun, nach Musik, zum zweitwichtigsten im Leben: dem Essen. Darum endlich die Galerie meiner gegessenen Fischbrötchen. Rest in Peace.


Den Anfang macht dieser wuchtige Happen. Ein Bismarckbrötchen, das zwar den Hunger stillte, aber an geschmacklichen Nuancen nicht allzuviel bot. Dennoch ein gutes Preis- Leistungsverhältnis. Obwohl das Brötchen trocken war, wie man vielleicht auch sehen kann. Ecke Eppendorfer Weg/ Osterstraße.😦

Dieses wunderbare Exemplar aß ich in Emden am Hafentor. Meinem Lieblingsfischbrötchenversorger. Die Preise sind überfair, der Service nett, wenn man kein Touri ist oder ein paar nette Worte findet. Für gewöhnlich esse ich selten Lachsimitat, aber Abwechslung tut not, wenn man ein Fischbrötchenprofi sein möchte.


Obiges Kunstwerk konnte ich auf Norderney auf meiner jährlichen Fischbrötchenerkundungstour fangen. Frischester Fisch mit Salat, Aufbackbrötchen (okay) und einer Remoulade, die sogar ihre Hühnereierzeuger essen würden. Alles bestens. Nordseeinseln schwimmen im Fischbrötchengame ganz weit vorne mit wie Bernd Flessner beim Surfen.

Weil es so lecker war, holte ich es mir gleich ein zweites Mal. Damit ihr aber weiterhin denkt „wow, was für ein geiler Blog!“ bekommt ihr natürlich noch einen Bombenpanoramawechsel dazu. (Man sieht: der frühe Fischbrötchenprofi fängt das frischste Fischbrötchen)


absolute Pommesbriteness – nix über Fischbrötchen!
Zwar kein Fischbrötchen, aber die Cartoonisierung breiter Pommesfresser.


Wie man unschwer am Hintergrund erkennt, wurde dieses Fischbrötchen an einem geschichtsträchtigen Tag auf der berühmtesten Wasserlebewesengewerbefläche Europas aufgenommen. Erst war ich skeptisch, aber die Verkäuferin schien dies zu bemerken und gab mir keinen Snack aus der Auslage, sondern briet einen Hering frisch für mich und ich muss sagen, die Gurken und frischen Tomaten rissen schon mal einiges heraus. Der Hering war auch unglaublich. Die Remo hätte etwas dickflüssiger sein können, aber man kann nicht meckern, denn auch das Brötchen war „Status der Kunst“ (übersetzt von Bl!ng). Auf dem Hamburger Fischmarkt gibt es gute Fischbrötchen, auch wenn die Preise teilweise am japanischen Bruttosozialprodukt orientiert sind.


Eine kleine Empfehlung zwischendurch, für diejenigen die sich auch gerne mal etwas neues gefallen lassen und auch Hund in China essen würden: Birnencyder. Sehr süß, aber gekühlt auch sehr lecker und nicht mehr PS als n Bier.


Zum Schluss noch den Selfmadefischbrötchentipp. Denn was tun, wenn man nach einem Abend mit Birnencyder oder dem regional gebrauten am nächsten Tag aufwacht und alle Fischbuden haben schon zu oder noch nicht auf oder man ist einfach nicht in der Lage, Beton unter die Treter zu lassen? Ganz einfach: Eine Dose Brathering in den Schrank zaubern und auf ne Scheibe deftiges Brot wuppen. Megageil und ganz einfach. Ein paar Zwiebeln sind auch mit dabei. „Schatz, ich habe Essen fertig!“ Fischbrötchenprofitipp: Es heißt Brathering, nicht Brat-Hering. Für die Fortgeschrittenen heißt es trotz th-Stärke Brazzering! Damit das klar ist.

Beste Grüße, vom Fischbrötchengangster und bis nächste Woche Montag.

PS: Freitag 14. September KNUST in Hamburg. Plattdeutsche Bandnacht mit BLOWM

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